Forstamt Hainich-Werratal

Sehenswürdigkeiten und Wanderziele

Unsere Wälder laden in allen Jahreszeiten zu ausgedehnten oder kurzen Wanderungen auf dem forstlichen Wegenetz ein.

Besondere touristische Sehenswürdigkeiten sind beispielsweise: Die Wanderwege im Hainich, die Creuzburg, die Burg Haineck bei Nazza, der Rennstieg, der Rundweg um den Harsberg bei Mihla, der Reckenbühl Rundwanderweg, der Creuzburger Rundwanderweg und der Heldrastein.


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Hainich-Wald (Hainich-Nationalpark)

Creuzburg

Burgruine Haineck

Harsberg

Reckenbühl-Rundwanderweg

Heldrastein

Baumkronenpfad

Pilgerwege

Pilgerwege

… und alte Fernhandelsstraßen führen durch das Forstamtgebiet. Die Fernhandelsstraße die „Kurze Hessen“ war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit eine stark befahrene und begangene Verbindung zwischen den Messestädten Frankfurt am Main und Leipzig. Sie quert das Forstamtgebiet auf dem Weg nach Eisenach.

Pilgerwege wie die VIA REGIA, der Jakobsweg und der Elisabethpfad, welcher Bestandteil des Jacobusweges ist, führen durch das Forstamtsgebiet. Der Elisabethpfad „Weg der Jakobspilger" führt von Eisenach nach Marburg (178 km) durch die Stadt Creuzburg direkt an unserem Forstamtsgebäude vorbei. Bitten Pilger/innen bei uns um Hilfe, so werden wir diese nicht verwehren.

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Das Wegezeichen mit der gelben Muschel kennzeichnet den Jakobsweg. (Foto: Petair / fotolia.com; ThüringenForst)

Naturlehrpfade

Naturlehrpfade

… finden wir in den Gemarkungen Mihla und Creuzburg. Weitere sind in Planung und für 2015 ist ein Eibenpfad geplant.

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Weitere Informationen zu den Naturlehrpfaden erhalten Sie von unserem Forstamt

Neben dem berühmten Baumkronenpfad im Hainich gibt es auch Naturlehrpfade bei Mihla und Creuzburg. (Foto: Jörg Kemmler)

Das Grüne Band

Der ehemalige Grenzstreifen als Lebensraum geschützter Tier- und Pflanzenarten

Die ehemalige innerdeutsche Grenze verbindet heute neun Bundesländer auf einer Länge von circa 1.400 Kilometern. Thüringen hat mit 743 km den längsten Abschnitt an diesem „Grünen Band“. Das Grüne Band verläuft an der westlichen Grenze des Forstamtes und verbindet mit einem Fernwanderweg, der vom Dün im Eichsfeld bis hin in Richtung Ringgau über Treffurt und Creuzburg führt die Regionen.

Der Grenzstreifen und dessen Umgebung, ein Streifen zwischen 50 und 200 Metern Breite, konnte sich fernab von jedem menschlichen Eingriff zu einem Stück Wildnis entwickeln. Zwischen Stacheldraht und Grenzpatrouillen konnte sich eine Natur entfalten, wie es sie kein zweites Mal auf der Erde gibt. Es entstanden  Lebensräume für viele geschützte Tier -und Pflanzenarten.

Das Grüne Band ist der längste Biotopverbund Deutschlands und auch Mitteleuropas. Es verbindet zahlreiche Schutzgebiete. Eindrucksvoll und erlebnisreich kann man entlang des Grünen Bandes auf Teilen des alten Kolonnenweges die Natur zu Fuß entdecken.

 

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Geschützte und seltene Tierarten wie der Schönbär erfreuen sich am Grünen Band. (Foto: Ralf Sikorski)
Auf dem Grünen Band konnte sich ein Stück unberührte Natur entwickeln. Entlang des alten Grenzstreifens eroberte die Natur das Gelände zurück, so dass man heute eine vielfältige Flora und Fauna vorfindet (Foto: ThüringenForst)

Natur- und Nationalparks

Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal und Nationalpark Hainich: Beide liegen im Forstamtbereich und nehmen einen Großteil der Flächen des Forstamtes Hainich-Werratal ein.


Empfehlung: für Naturinteressierte, Wanderer, Familien, Schulklassen

 

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Blick über unseren Forstamtsbereich Hainich-Werratal. (Foto: ThüringenForst)

Wildkatzendorf Hütscheroda

Das multimediale Info-Zentrum „Wildkatzenscheune“, eine Wildkatzenlichtung (Schauanlage) und der 7 Kilometer lange Wildkatzenpfad lassen Besucher im südöstlichen Teil des Nationalpark Hainich auf den Spuren der Wildkatzen wandeln.  

Sie werden in der „Wildkatzenscheune“ empfangen. Das moderne Infozentrum informiert über die Lebensweise der scheuen Waldtiere und stellt das Naturschutzprojekt „Rettungsnetz Wildkatze“ vor.  

In der Wildkatzenlichtung lassen sich vier Exemplare der in Freiheit für Menschen so gut wie unsichtbaren Räuber auf die Pfoten schauen. Sie arbeiten quasi als Botschafter für ihre wilden Verwandten. Um diese zu entdecken, steigen Besucher auf einen Turm oder verstecken sich zwischen Holzstapeln oder in einem Erdhaus. Gerade dieser Perspektivwechsel macht das Erleben der Tiere einmalig.  

Im Anschluss bietet sich der 7 Kilometer lange Rundwanderweg „Wildkatzenpfad“ an. Hier durchstreift der Besucher ein echtes Wildkatzenrevier. Vom Aussichtsturm "Hainichblick" schweift der Blick über die Natur- und Kulturlandschaft zum Thüringer Wald, die Rhön und das Werratal. Am Fuße des Turms laden Bänke zum Picknicken ein.  

zur Website des Wildkatzendorfs Hütscheroda

 

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Wildkatzenscheune

Wildkatzenlichtung

Wildkatzenpfad (Rundwanderweg)

On the Catwalk: eine Wildkatze auf der Pirsch. (Foto: Michael Radloff)