Reitknigge für den Wald: Für Reiter und Nichtreiter Reitende dürfen auf allen dafür geeigneten, festen und befestigten Forstwegen sowie Forststraßen ihrem Hobby frönen. Nachfolgende Tipps sollen ein rücksichtsvolles Miteinander von Waldbesuchern im und neben dem Sattel unterstützen
Damit die Erholung im Wald auf Hengst, Wallach oder Stute im Einklang mit Natur und anderen Waldbesuchenden passieren kann, geben Thüringens Grünröcke für die ersten Geländeritte des Jahres im Wald nachfolgende Tipps:
- Nehmen Sie als Reitende Rücksicht auf Wildtiere und Pflanzen.
- Reiten Sie nicht querfeldein, schmale oder steile Pfade sind auch tabu.
- Sind andere Waldbesuchende in Sicht, parieren Sie zum Schritt.
- Schonen Sie Waldwege und -straßen durch angepasstes Tempo.
- Reiten Sie in der Gruppe, passieren Sie Waldbesuchende hintereinander.
- Begleitende Hunde sind vom Reitenden an der Leine zu führen.
- Üben Sie Ihr Pferd ausreichend in Gelassenheit.
- Rechnen Sie bei anderen Waldnutzenden mit ängstlichem Verhalten gegenüber einem Pferd.
Umgekehrt sind insbesondere Mountainbiker aufgefordert, langsam und vorsichtig Reitende zu passieren. Auch lautes Schreien stört nicht nur die Waldesruhe, sondern erschrickt auch ein Pferd. Gleiches gilt für wildes Schwenken mit einem Wanderstock. Bedenken Sie: Pferde sind Fluchttiere. Mit etwas Rücksicht in der Satteltasche bzw. im Wanderrucksack kennt die Erholung im Wald keine Grenzen.
