Wir machen den Wald. Für Sie!

ThüringenForst: Die WaldMacher in Thüringen

Ein Drittel der Fläche des Freistaates Thüringen ist mit Wald bedeckt. Diese Waldflächen – rund 550.000 Hektar – managen wir von ThüringenForst. Für Sie!

Die zum 01.01.2012 gegründete Landesforstanstalt nimmt als Gemeinschaftsforstverwaltung sowohl die Bewirtschaftung des 200.000 Hektar umfassenden Staatswaldes, die Hoheit über den Gesamtwald (550.000 Hektar) als auch die Beratung und Betreuung des Privat- und Kommunalwaldes auf privatrechtlicher Dienstleistungsbasis war.

Den rechtlichen Rahmen dafür bildet das Thüringer Waldgesetz, das eine nachhaltige und naturnahe Waldbewirtschaftung hierzu als soliden Weg kennzeichnet. Die Landesforstanstalt ist dabei den Allgemeinwohlbelangen im Besonderen verpflichtet.

Informationen rund um das Thüringer Waldgesetz erhalten Sie auf unserer Themenseite WaldGesetz

Unser Handeln nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit

Unser Handeln richtet sich in allen Bereichen nach dem forstlichen Prinzip der Nachhaltigkeit. Dabei handeln wir stets zukunftsorientiert für das Ökosystem Wald und die Menschen in Thüringen.

Warum wir den Wald "machen"

„Machen“, ist ein Wort, das so herrlich die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten der deutschen Sprache darstellt. Machen ist ein starkes Wort. Ein Wort, das Aktivität und Durchsetzungsstärke verheißt.

„Der Macher“ richtet seine Energie nach außen, auf andere Menschen und Aktivitäten. Er organisiert gerne Dinge, stellt sich gerne Herausforderungen. Er ist nicht der Manager in Nadelstreifen sondern er „handhabt”, „bewerkstelligt”, „leitet” etwas. Stammwörter sind die lateinischen Begriffe manus ‚Hand‘ und agere „treiben”, „führen”, „tun”.

Es handelt sich um eine Person im Anstellungsverhältnis, welche Managementaufgaben in einer Organisation wahrnimmt. Die wichtigsten Managementaufgaben sind Planung, Organisation, Führung und Kontrolle. Eine Rolle, die wir von ThüringenForst in vielerlei Hinsicht unter dem Terminus Waldmanagement erfüllen.  

Das „machen“ verstärkt das „Wir“  

Neben dieser Interpretation lässt „machen“ aber auch Bedeutungen zu, wie ausführen, durchführen, erledigen oder etwas in einen bestimmten (veränderten) Zustand bringen / versetzen. Der Begriff „machen“ verbindet somit von seiner Bedeutung her den Managementaspekt, wie auch den handwerklichen Aspekt in einer idealen Weise miteinander. Gerade so, wie unser Personal aufgestellt ist. Forstwirt, Forschung, Ingenieure, Jäger, Förster und andere.

Das „machen“ unterstreicht noch einmal das „Wir“. Und ein wirtschaftlicher Aspekt steckt als Synonym auch noch drin. Wir „machen“ - Gewinn. Aus vielerlei Blickrichtungen heraus ergibt sich ein positiv besetzter Begriff, der so wirkt, weil er ehrlich und zupackend erscheint.   Wir machen den Wald. Leichte Irritation: Wir machen den Wald? Wir machen Holz. Ja! Man macht Heu. Ja!

Aber Wald machen? Wald wächst und gedeiht mehr oder weniger ohne Hilfe. Fast richtig. „Machen“ wirkt hier zugleich wie ein kleiner Störer in einer Anzeige. Gut so! Denn Denken ist erlaubt! Wald ist Natur. Wald liefert Sauerstoff und sorgt für sauberes Trinkwasser. Wald hält das Erdreich zusammen. Das Waldland Thüringen hat 34 Prozent davon.  

Seit über 300 Jahren „macht“ die Forstwirtschaft den Wald  

Doch Wald hat auch Funktionen für die Bevölkerung, das Klima und natürlich die Forstwirtschaft. Diese Überschneidungen müssen gestaltet werden. Denn die Kulturlandschaft muss „gemacht“ werden.  Der Wald wird seit über 300 Jahren gemacht.

ThüringenForst hat sich bei der Waldbewirtschaftung dem Nachhaltigkeitsprinzip verpflichtet. Aus ökologischen und sozialen Gründen wird der Kulturwald gepflegt. Pflege heißt Planung, Umsetzung und Kommunikation. Das ist unser Waldmanagement, von der Forsteinrichtung über den Waldumbau bis hin zum Wildmanagement. So haben wir es in unserem Leitbild definiert.  

Für Sie!  

Im „Für Sie“ steckt die Tatsache, dass hinter allen Aktivitäten der Allgemeinsinn steht. Denn neben dem Management generieren wir Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Holz für die Möbelindustrie und „machen“ noch etwas für den Klimaschutz. Das ist Dienst an der Gemeinschaft in Reinkultur und zeugt von einer hohen Dienstleistungsbereitschaft.

Wir sprechen die „Masse Mensch“ direkt an. Wir legen Zeugnis ab über unsere gemeinsame Identität (wir). Das spricht für unseren Zusammenhalt. Wir sagen, dass wir aktiv sein wollen, werden, sind (Wir machen…).

Und wir geben ein Versprechen: Wir kümmern uns! Denn wir machen etwas für jeden einzelnen (Für Sie) und somit zugleich für die Gesamtheit aller Bürger. Wir sagen den Leuten: „Schaut her! Wir können es! Vertraut uns! Denn wir machen den Wald! Für Euch!“

Tipp

Wenn wir Sie neugierig auf weitere Fakten zu unserem Slogan gemacht haben, lesen Sie auch unseren Beitrag Unser Slogan "Wir machen den Wald. Für Sie!"

Organisation

ThüringenForst: Anstalt öffentlichen Rechts

Seit Januar 2012 erfüllen die rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ThüringenForst ihre Aufgaben rund um den Wald in Thüringen in der Organisationsform einer Anstalt öffentlichen Rechts (AöR).

Auf Grundlage der Entscheidungen des Verwaltungsrats und der Beratung durch den Beirat führt der Vorstand die Geschäfte der Landesforstanstalt. Diesen bilden Dipl.-Forsting. Volker Gebhardt und Dipl.-Volkswirt Henrik Harms. Dem Verwaltungsrat obliegt die Richtlinienkompetenz für ThüringenForst, der Beirat ist ausschließlich beratend tätig.

Die Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts hat für ThüringenForst die finanz-, betriebs- und personalwirtschaftlichen Freiheitsgrade geschaffen, um die Anforderungen der Gesellschaft  bestmöglich erfüllen zu können.

Organisatorischer Kern ist das Gemeinschaftsforstamt

Unsere interne Struktur richtet sich an unserer Aufgabenstellung aus. Kriterien, nach denen wir unsere Organisation strukturieren und entwickeln, sind die landesweite Zuständigkeit, eine effiziente Arbeitsweise und hohe Kundenorientierung.

Organisatorisch setzt sich ThüringenForst aus der Zentrale in Erfurt mit Stabsstellen und Fachbereichen, dem Forstlichen Forschungs- und Kompetenzzentrum in Gotha und den landesweiten Thüringer Forstämtern zusammen.

Den organisatorischen Kern der Landesforstanstalt bildet das Prinzip des sogenannten Gemeinschaftsforstamts. Alle 24 Thüringer Forstämter funktionieren nach diesem Prinzip, nach dem vor Ort alle hoheitlichen und betrieblichen Aufgaben aus einer Hand erfüllt werden.

Einsparungen im Landeshaushalt durch AöR-Gründung

Durch die Errichtung der Landesforstanstalt werden die Kosten des Landeshaushalts durch die sich jährlich reduzierenden Finanzzuführungen des Freistaats an die Landesforstanstalt bis 2018 um 20 Prozent gegenüber den vorher für die Forstverwaltung veranschlagten Kosten vermindert.

Organigramm