Foto: Steve Bauerschmidt

„Machen“ ist ein Wort

... das so herrlich die vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten der deutschen Sprache darstellt. Machen ist ein starkes Wort. Ein Wort, das Aktivität und Durchsetzungsstärke verheißt.

„Der Macher“ richtet seine Energie nach außen, auf andere Menschen und Aktivitäten. Er organisiert gerne Dinge, stellt sich gerne Herausforderungen. Er ist nicht der Manager in Nadelstreifen sondern er „handhabt”, „bewerkstelligt”, „leitet” etwas. Stammwörter sind die lateinischen Begriffe manus ‚Hand‘ und agere „treiben”, „führen”, „tun”.

Es handelt sich um eine Person im Anstellungsverhältnis, welche Managementaufgaben in einer Organisation wahrnimmt. Die wichtigsten Managementaufgaben sind Planung, Organisation, Führung und Kontrolle. Eine Rolle, die wir von ThüringenForst in vielerlei Hinsicht unter dem Terminus Waldmanagement erfüllen.  

Warum wir den Wald "machen"

Neben dieser Interpretation lässt „machen“ aber auch Bedeutungen zu, wie ausführen, durchführen, erledigen oder etwas in einen bestimmten (veränderten) Zustand bringen / versetzen. Der Begriff „machen“ verbindet somit von seiner Bedeutung her den Managementaspekt, wie auch den handwerklichen Aspekt in einer idealen Weise miteinander. Gerade so, wie unser Personal aufgestellt ist. Forstwirt, Forschung, Ingenieure, Jäger, Förster und andere.

Das „machen“ unterstreicht noch einmal das „Wir“. Und ein wirtschaftlicher Aspekt steckt als Synonym auch noch drin. Wir „machen“ - Gewinn. Aus vielerlei Blickrichtungen heraus ergibt sich ein positiv besetzter Begriff, der so wirkt, weil er ehrlich und zupackend erscheint.   Wir machen den Wald. Leichte Irritation: Wir machen den Wald? Wir machen Holz. Ja! Man macht Heu. Ja!

Aber Wald machen? Wald wächst und gedeiht mehr oder weniger ohne Hilfe. Fast richtig. „Machen“ wirkt hier zugleich wie ein kleiner Störer in einer Anzeige. Gut so! Denn Denken ist erlaubt! Wald ist Natur. Wald liefert Sauerstoff und sorgt für sauberes Trinkwasser. Wald hält das Erdreich zusammen. Das Waldland Thüringen hat 34 Prozent davon.

Seit über 300 Jahren „macht“ die Forstwirtschaft den Wald

Der Wald hat seine Funktionen für die Bevölkerung, das Klima und natürlich die Forstwirtschaft. Diese Überschneidungen müssen gestaltet werden. Denn die Kulturlandschaft muss „gemacht“ werden.  Der Wald wird seit über 300 Jahren gemacht.

ThüringenForst hat sich bei der Waldbewirtschaftung dem Nachhaltigkeitsprinzip verpflichtet. Aus ökologischen und sozialen Gründen wird der Kulturwald gepflegt. Pflege heißt Planung, Umsetzung und Kommunikation. Das ist unser Waldmanagement, von der Forsteinrichtung über den Waldumbau bis hin zum Wildmanagement. So haben wir es in unserem Leitbild definiert.

Für Sie!

Im „Für Sie“ steckt die Tatsache, dass hinter allen Aktivitäten der Allgemeinsinn steht. Denn neben dem Management generieren wir Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Holz für die Möbelindustrie und „machen“ noch etwas für den Klimaschutz. Das ist Dienst an der Gemeinschaft in Reinkultur und zeugt von einer hohen Dienstleistungsbereitschaft.

Wir sprechen die „Masse Mensch“ direkt an. Wir legen Zeugnis ab über unsere gemeinsame Identität (wir). Das spricht für unseren Zusammenhalt. Wir sagen, dass wir aktiv sein wollen, werden, sind (Wir machen…).

Und wir geben ein Versprechen: Wir kümmern uns! Denn wir machen etwas für jeden einzelnen (Für Sie) und somit zugleich für die Gesamtheit aller Bürger. Wir sagen den Leuten: „Schaut her! Wir können es! Vertraut uns! Denn wir machen den Wald! Für Euch!“

Tipp

Wenn wir Sie neugierig auf weitere Fakten zu unserem Slogan gemacht haben, lesen Sie auch unseren Beitrag Unser Slogan "Wir machen den Wald. Für Sie!"