Forstamt Jena-Holzland

Sehenswürdigkeiten und Wanderziele

Die Wälder des südlichen Holzlandes laden durch die reizvollen Landschaften zum Wandern, Erholen und Entdecken ein.

Viele kleine und große Täler gestalten die Landschaft aufregend und lassen das Wandern nie langweilig werden. Um die touristische Infrastruktur in den Wäldern Thüringens besser zu gestalten, wurde unter dem Motto „Aktive Erholung in Thüringen“ das Projekt Forsten & Tourismus ins Leben gerufen.

Das so entstandene, abgestimmte Netz aus Wander-, Fahrrad- und Reitwegen bietet dem Besucher unvergessliche Naturerlebnisse.

Ausflugsziele auf Google Maps ansehen:

Zeitzgrund

Leubengrund

Reinstädter Berge und Reinstädter Grund

Dornburg und Umgebung

Saale-Panorama-Wanderweg auf Gpsies ansehen:

Saale-Horizontale

Was bedeutet Forsten und Tourismus?

Mehr zum Projekt auf der ThüringenForst-Website

Zeitzgrund und Leubengrund

Zeitzgrund, Leubengrund und Tälerdörfer

Besonders beliebt ist der nördlich von Stadtroda in Richtung Hermsdorf verlaufende Zeitzgrund. Das im Landschaftsschutzgebiet liegende Tal folgt auf 10 km Länge dem Zeitzbach, der in Stadtroda in die Roda fließt.

Andere reizvolle Landschaften im Forstamtsbereich sind der Leubengrund, das Rotehofbachtal sowie die Region der Tälerdörfer.

Zeitzgrund-Wanderung Hermsdorf – Stadtroda auf Google Maps ansehen

Leubengrund und Umgebung im Mittleren Saaletal auf Google Maps ansehen

 

 

Für die kleinen Fluchten im Alltag: die Region der Tälerdörfer verwöhnt Waldbesucher mit solch zauberhaften Motiven. (Foto: Marion Förster)
Wer seine Wandertour recht früh am Morgen startet, kann mit glitzernden Tautropfen geschmückte Wiesen bewundern. (Foto: ThüringenForst)

Jagdanlage Rieseneck und Herzogenstuhl

Die Jagdanlage Rieseneck

Die Wälder rund um das Forstamt Stadtroda gehörten einst zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Die Herzöge nutzten die Wälder des heutigen Forstamtes hauptsächlich für die Jagd.

So wurde bereits 1620 durch Herzog Johann Philipp von Sachsen-Altenburg die Jagdanlage Rieseneck zunächst als Holzbauwerk errichtet. Die Anlage stellte das Zentrum des herrschaftlichen Jagdgebiets dar. Da diese aber im Laufe der Zeit zerfiel, wurde die Jagdanlage zwischen 1712 und 1727 durch Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg in massiver Bauweise wiedererrichtet.

Dadurch ist es heute noch möglich, dieses wohl in Europa einzigartige Bauwerk zu besichtigen. Unweit der Landstraße zwischen Kahla und Hummelshain führt von einem Parkplatz ein Wanderweg zur Jagdanlage Rieseneck.

Mitten im Wald erhebt sich eine mannshohe Mauer aus Sandstein, die den Wildacker als eigentlichen Jagdplatz abgrenzt. Von dort aus verzweigt sich ein System von Laufgängen.

Hier gelangen Sie zum Verein Freundeskreis Rieseneck e. V.

 

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Jagdhaus an der Jagdanlage Rieseneck. (Foto: Thomas Stephan)
Herzogenstuhl (Foto: ThüringenForst)

Leuchtenburg

Die Leuchtenburg: die Königin des Saaletals

Eine der schönsten Burgen Thüringens stellt die Leuchtenburg dar. Nicht umsonst wird sie als „Königin des Saaletals“ bezeichnet. Hoch über dem Tal, auf dem 400 m hohen Lichtenberg, lässt sie sich schon von Weitem erblicken. Die erste urkundliche Erwähnung erfuhr die Leuchtenburg im Jahre 1221.

Ihre Ursprünglichkeit und fast vollständige Erhaltung machen sie einzigartig. Doppelte Mauern, Wallgraben und Wehrtürme, Rüstungen, Schwerter und tiefe Verließe lassen längst vergangene Zeiten wieder auferstehen.

Heute beherbergt die Leuchtenburg ein Museum, in dem Besucher verschiedene Ausstellungen bestaunen können. Auch ist die Leuchtenburg Schauspielort mittelalterlicher Spektakel.

Mehr zu Burg, Porzellan, Spektakel und Geschichte erfahren Sie auf der Website der Leuchtenburg

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Zu jeder Jahreszeit ein Augenschmaus: die Leuchtenburg. (Foto: ThüringenForst)
Die "Königin des Saaletals" ist auch im Winter ein sehenswertes Ausflugsziel. (Foto: ThüringenForst)