WaldProdukt Wildbret

Wildfleisch – mehr Natur geht nicht!

Wildbret – das Fleisch vom heimischen Wild – ist unbestreitbar gesund und äußerst schmackhaft.

Es ist reich an Eiweißen, Mineralstoffen, Vitaminen sowie arm an Cholesterin und tierischen Fetten. Wildbret eignet sich daher für eine bewusste und gesunde Ernährung.

Zartheit und Geschmack machen es zu einer Delikatesse. Es kommt gleichwohl in der traditionellen und anspruchsvollen Küche auf den Tisch.

Wildfleisch ist ein hochwertiges Lebensmittel direkt aus der Natur. Da Wildtiere ihr ganzes Leben in freier Wildbahn und somit in ihrem natürlichen Lebensraum verbringen, ernähren sie sich ausschließlich von dem, was sie selbst auswählen.

Als echte Feinschmecker wählen beispielsweise Rehe Wildgräser, Wildkräuter oder  feinste Baumknospen. Dies wirkt sich besonders vorteilhaft auf den Fleischgeschmack aus.

Echt wild und sehr gesund!

Da sich die Tiere viel bewegen, ist Wildbret gut durchblutet, dunkel und fettarm. Der Fettgehalt beträgt je nach Wildart nur ein bis neun Prozent. Bei den Wiederkäuern Reh und Rotwild eher weniger, bei Wildschweinen eher mehr.

Als echtes Naturprodukt ist die Verfügbarkeit der Wildprodukte abhängig von Jahreszeit und Jagderfolg.

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Grill, Ofen und Herd

Einfache Zubereitung und Naturgenuss pur

Wild ist einfach in der Zubereitung und liefert dabei besten Geschmack. Der Mythos, dass Wildbret aufwendig in der Zubereitung sei, stammt noch aus Urgroßmutters Zeiten, als es nicht in jedem Haushalt einen Kühl- oder Gefrierschrank gab.

Wildfleisch wurde vor dem 20. Jahrhundert auch noch gegessen, wenn der Fäulnisprozess schon eingesetzt hatte. Entsprechend lang musste es vorher mariniert, gebeizt und gegart werden, damit es schmackhaft wurde. Heute wird Wildbret wie herkömmliches Fleisch vom Rind oder Schwein zubereitet. Die Hygienestandards sind hoch und werden strikt beachtet. Es bedarf keiner besonderen Würz- oder Zubereitungsmethode.

Selbstverständlich gibt es aber eine Vielzahl von speziellen Rezepten, Tricks und Aromen von bodenständig traditionell bis modern mit Pfiff. Einige der besten Rezepte aus der Thüringer Wildküche finden sie übrigens in unserem Wildkochbuch: Wild – so kocht ThüringenForst! Wildbret schmeckt gegrillt genauso lecker wie geschmort oder gebraten. Besonders im Herbst und Winter steigt die Nachfrage rasant an. Entdecken Sie leckere Rezepte in unserem Wildgut-Gourmet-Portal!

Wildbret kaufen

Über 300 Tonnen Wildbret erzeugt ThüringenForst jedes Jahr. Der überwiegende Anteil davon geht in den Verkauf an Einzelabnehmer und Gaststätten. Die Vermarktung des erlegten Wildes obliegt den Forstämtern. Bei diesen kann Wild durch jedermann erworben werden.

Einkauf direkt beim Förster

Die Thüringer Forstämter bieten während der Jagdsaison frisches Wildbret in klassischer Form als ganzes Stück in der Decke (mit Fell) an. Zerwirken und Portionieren ist dann Sache des Käufers. Die häufigsten Wildarten sind Reh- und Schwarzwild. Regional sind auch Rot-, Muffel- und Damwild im Angebot. Ihr zuständiges Forstamt und den Ansprechpartner zum Thema Wildbret finden Sie auf unseren Forstamtsseiten

Wildbret und Wildbret-Produkte der Marke "Wildgut" einkaufen

Ein Teil des Wildbrets wird durch ThüringenForst selbst veredelt und vertrieben. Mit der Marke „Wildgut – echt wild. Direkt von ThüringenForst“ verkauft ThüringenForst im Wildladen im Forsthaus Willrode bei Erfurt hochwertige Fleisch- und Wurstspezialitäten. 

Die Marke „Wildgut“ steht für die Qualität dieses Naturprodukts. Die angebotenen Produkte stammen ausschließlich aus den Wäldern der Thüringer Landesforstverwaltung. Als Naturprodukt ist die Verfügbarkeit des Wildbrets jedoch immer abhängig von der Jagd- und damit Jahreszeit sowie dem Jagderfolg. Alle Angebote finden Sie in unserem Wildgut-Portal.

Tipp für Schnäppchenjäger

Besser schon im Mai oder September den Weihnachtsbraten sichern. Die Nachfrage ist dann noch nicht ganz so groß und das Angebot recht gut. Wild lässt sich problemlos bis zu 12 Monate einfrieren und bewahrt seine Qualität.

Wildbret & Jagd

Warum jagen wir?

ThüringenForst nimmt das Jagdausübungsrecht auf einer Fläche von rund 189.000 Hektar wahr. Oberstes Ziel im Staatswald ist es, eine stabile und leistungsfähige Waldkulturlandschaft zu schaffen bzw. zu erhalten. Dies ist der gesellschaftliche Auftrag.

Der Waldzustand als maßgebliches Kriterium im Staatswald zeigt dabei den Erfolgder Jagdausübung.Die pflanzenfressenden Wildtiere ernähren sich zu großen Teilen von den jungen Trieben der nachwachsenden Baumgeneration.

In geringem Umfang kann dieser Verbiss auch toleriert werden. Schädlich wird er dann, wenn er eine naturnahe Waldentwicklung behindert. Dies ist der Fall, wenn die Dichte der pflanzenfressenden Wildtiere im Wald zu hoch wird. Das erfordert angepasste Wilddichten.

Unsere Förster und Berufsjäger sind Profis. Wir jagen tierschutzgerecht und orientieren uns an den neuesten Erkenntnissen der Wildbiologie. Jagd ist aber nicht nur Waldbau, sondern als nachhaltige Landnutzungsform auch ein uraltes Kulturgut und ein Wirtschaftsfaktor im ländlichen Raum. Ganz nebenbei wird mit der Jagd Wildfleisch als hochwertiges Lebensmittel produziert.