WaldProdukt Holz

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Holzverkauf bei ThüringenForst: Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise

Der Holzverkauf ist kein einfaches Geschäft. Angebot und Nachfrage bestimmen immer wieder wechselnde Preise. ThüringenForst versucht, die jeweils aktuelle Marktsituation für die Erzielung möglichst hoher Erlöse zu nutzen.

Aus Gründen der Risikostreuung setzen wir auf ein breites Abnehmerspektrum. Ganz nach Kundenwunsch werden spezielle Sortimente angeboten. Auf diese Weise lassen sich viele, vor allem regionale Kunden bedienen. Als Dienstleister übernimmt ThüringenForst auch den Holzverkauf als kostenpflichtige Einzelaufgabe für Dritte. So können zum Beispiel auch Kleinwaldbesitzer direkt am Marktgeschehen teilnehmen und ihr Holz der holzverarbeitenden Industrie zu einem guten Preis anbieten.

Den Säge-, Holzwerkstoff- und Zellstoffwerken in der Region wird auf der anderen Seite die Beschaffung des benötigten Rohstoffs im Nahbereich ihrer Standorte erleichtert. Die Holzvermarktung zielt auf eine positive Vermögensentwicklung von ThüringenForst ab. Ziel ist eine optimale Wertschöpfung aus der Holzproduktion bei gleichzeitig schlanken und effizienten Arbeitsabläufen.

Unsere Kundenbetreuung. Für Sie!

Um eine bestmögliche Betreuung unserer Kunden im Holzmarkt gewährleisten zu können, arbeiten unsere kompetenten Mitarbeiter im Sachgebiet Holzmarkt / Logistik in den Bereichen Holzvermarktung, Kundenbetreuung, Kundenakquise und Vertragsverhandlung.

Für gewerbliche Großabnehmer: Sascha Schlehahn (Sachgebietsleitung Holzmarkt / Logistik

Fragen zu bestimmten Holzqualitäten: Bitte kontaktieren Sie Ansprechpartner in den folgenden Themen-Tabs Stammholz, Industrieholz, Energieholz und Brennholz

Für private Holzabnehmer (z. B. für Brenn- und Kaminholz): Der Verkauf von Brenn- und Kaminholz läuft über unsere 24 Forstämter. Hier können Sie ihr Brennholz selber auf der Fläche werben oder es sich fertig gerückt an der Waldstraße bereitstellen lassen. Zudem erfahren Sie auch die derzeit gültigen Preise sowie die Voraussetzungen (z. B. Motorsägenschein) um selbstständig Holz werben zu können. Ihr zuständiges Forstamt ermitteln Sie mit unserer Forstamtssuche

Stammholz

Das „Best of” in Sachen Holzqualität

Das qualitativ beste Stammholz dient der Herstellung hochwertiger Furnierware. Nur wenige Stämme eignen sich für Möbelintarsien oder Innenbeschichtungen von noblen Yachten und Luxusautos. Einige dieser begehrten Stämme stammen auch aus Thüringen.

Sie werden auf den traditionsreichen Submissionen in einem Meistgebotsverfahren verkauft. Nicht selten erreicht dabei eine Eiche, ein Bergahorn oder ein Stamm der Elsbeere Preise von mehreren tausend Euro.

Weniger hochwertige Stämme oder Stammabschnitte werden in oftmals regional ansässigen Sägewerken zu Brettern und Balken verarbeitet. Dieses Sortiment nimmt mit jährlich rund 660.000 Festmetern einen Großteil des aus dem Wald der ThüringenForst AöR verkauften Holzes ein.

Fakten zum Thema Stammholz:

• Das Sortiment Stammholz (Sortimentskennzeichnung: „L“) wird bis zu einer maximalen Stammlänge von 18 Meter ausgehalten. Der Mindestdurchmesser (Zopfdurchmesser) liegt bei diesem Sortiment, je nach Käuferanforderungen, bei ca. 15 Zentimetern.

• Bei der Einstufung der Stämme in verschiedene Güteklassen (A bis D), welche maßgeblich den Verkaufspreis beeinflussen, spielen Holzeigenschaften wie z. B. Drehwuchs, Faulflecken, Astigkeit oder Insektenbefall eine wichtige Rolle. Sowohl Laub- als auch Nadelholz kann als Stammholz ausgehalten werden.  

• Eine Sonderform des Stammholzes sind die sogenannten Stammholz- oder Langholzabschnitte (Sortimentskennzeichnung: „LAS“). Diese Stämme werden in einheitliche Längen, meist 4 Meter oder 5 Meter, zersägt und zu Poltern aufgestapelt. Auch hier spielen die oben erwähnten Holzeigenschaften bei der Güteeinstufung eine wesentliche Rolle. Am gebräuchlichsten ist diese Art der Aushaltung im Nadelholz.

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ThüringenForst Zentrale

Michael Germann

Industrieholz

Industrieholz: Das fleißige Helferlein

Das Industrieholz stammt zumeist aus dem Kronenbereich der Bäume. Es ist Holz, welches aufgrund von Qualität oder Durchmesser nicht für eine höherwertige Verwendung geeignet ist. Das Holz wird industriell mechanisch oder chemisch aufgeschlossen.

Von Interesse ist hier also die reine Holzfaser. Hieraus werden verschiedenste Arten von Platten wie Span-, Faser- und OSB-Platten hergestellt. Diese finden beispielsweise im Baubereich, bei der Möbelherstellung sowie bei der Herstellung von Laminat Verwendung. Die Zellstoffindustrie produziert aus Industrieholz Grundstoffe für Papierwaren und Hygieneartikel.

Es werden jährlich rund 380.000 Festmeter aus dem Wald der Thüringer Landesforstanstalt zur Verwendung als Industrieholz verkauft.

Fakten zum Thema Industrieholz:

• Industrieholz wird ausschließlich in Fixlängen, also Einheitslängen, angeboten.

• Man unterscheidet in „IS“ – Industrieschichtholz mit einer Länge bis zu 3 Metern und „IL“ – Industrieholz Lang von 4 Metern bis 6 Metern Länge.

• Weiterhin differenziert man in gesundes, nicht durch Fäule zersetztes Industrieholz – Gütebezeichnung „N“ und faules, krankes Industrieholz – Gütebezeichnung „F/K“

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ThüringenForst Zentrale

Lore-Lies Häfner

Energieholz

Energieholz: Das nachwachsende Energiebündel

Holz, welches selbst die Anforderungen an Industrieholz nicht mehr erfüllt, kann noch zur Energiegewinnung dienen. Holz ist gespeichertes CO2 und gibt dieses bei der Verbrennung in Form von Wärme − und daran gekoppelt mitunter auch in Form von Strom – wieder ab.

Hier spricht man von Energieholz, welches unter anderem als Hackschnitzel oder Pellets der Befeuerung von Biomasse(heiz)kraftwerken dient. Im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) kann diese Art der Holznutzung speziell im Rahmen der Energiewende gefördert werden.

Großabnehmer von Energieholz werden meist zentral durch das Sachgebiet Holzmarkt / Logistik betreut. Ihre Einkaufsgebiete umfassen mehrere Forstämter die das benötigte Holz bereitstellen. Je nachdem welche Anforderungen der Kraftwerksbetrieb an die Holzqualität stellt, werden entastete Sortimente mit vorgegebener Länge und frei von jeglichem Ast- und Grünanteil oder Kronenteile und Astmaterial durch die Kraftwerksbetreiber eingekauft. 

Die Hackung des Holzes erfolgt anschließend im Wald oder im Heizkraftwerk. Die so erzeugten Holzhackschnitzel werden dann im Kraftwerk verbrannt um hieraus Energie zu erzeugen.   Derzeit sind drei größere, sowie mehrere kleinere Kraftwerke in Thüringen ansässig die direkt oder indirekt von ThüringenForst beliefert werden.

Fakten zum Thema Energieholz:

Aufgrund des höheren Heizwertes wird bei diesem Sortiment Laubholz, v.a. Buchenholz, bevorzugt. Je nach Ausstattung des Kraftwerks werden unterschiedliche Anforderungen an die Hackschnitzelqualität gestellt.

In der Regel benötigen kleinere Anlagen eine bessere Hackschnitzelqualität. Diese muss genau auf die Bedürfnisse hinsichtlich des zulässigen Grünanteils, der Baumartenzusammensetzung und der Hackschnitzelgröße abgestimmt sein.

Größere Anlagen haben meist geringere Anforderungen an die Hackschnitzelqualität. Bei diesem Sortiment ist eine funktionierende Logistikkette, vom Einschlag des Holzes im Wald bis zur Verbrennung im Werk, von entscheidender Bedeutung.

Bedingt ist dies durch relativ hohe Erntekosten für das Holz verbunden mit hohen Kosten für Hackung und Transport. Gleichzeitig sollen die Endverbraucher nicht durch höhere Strompreise belastet werden.

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ThüringenForst Zentrale

Lore-Lies Häfner

ThüringenForst Zentrale

Michael Germann

Holz für den Privatverbrauch

"Brennholz" – das Holz mit dem größten Gemütlichkeitsfaktor ...

... macht auch im Kamin eine gute Figur. Holz mit der niedrigsten Qualitätsstufe hat in diesem Sinne den höchsten Gemütlichkeitsfaktor und viele glühende Verehrer: In jedem vierten Haushalt in Deutschland wärmt ein Kamin Körper und Seelen der Bewohner.

Als "Brennholz" bezeichnet lokal zur Verfügung gestelltes Energieholz zur Versorgung kleinerer Einzelfeuerstätten der Bevölkerung. Insbesondere dieser Bereich gewinnt aufgrund eines gewachsenen ökologischen Bewusstseins und der stetigen Verteuerung fossiler und nicht nachwachsender Energieträger immer mehr an Bedeutung.

Durch Verwendung einer Tonne Holzkohlenstoff kann auf den Einsatz von 0,7 Tonnen anderer, nicht nachwachsender Energieträger wie Kohle, Gas, Öl, aber auch auf Atomenergie verzichtet werden. Deshalb hat ThüringenForst es sich zum Ziel gesetzt, diesen Markt lokal verstärkt zu bedienen.

Verkauf von Holz für den Privatverbrauch in den 24 Thüringer Forstämtern

Der Verkauf von Brenn- und Kaminholz läuft über unsere 24 Forstämter. Hier können Sie ihr Brennholz selber auf der Fläche werben oder es sich fertig gerückt an der Waldstraße bereitstellen lassen. Hier erfahren Sie auch die derzeit gültigen Preise sowie die Voraussetzungen (z. B. Motorsägenschein) um selbstständig Holz werben zu können. Das Forstamt Bad Berka verfügt über einen Brennholzplatz im Weimarer Land

Informationen zu den Verkaufseinheiten Raummeter und Festmeter

... finden Sie auf unserer Themenseite Brennholzplatz des Forstamtes Bad Berka

 

 

Kontakt

Forstamt Finsterbergen

Nico Lohfing

Sonstige Holzprodukte

Schmucke Bäumchen und Reisig

Neben verschiedenen Holzqualitäten bieten wir von ThüringenForst auch Schmuckbäume, Weihnachtsbäume und Deckreisig an. Alle Informationen zu diesen Produkten und deren Verkaufstermine erhalten Sie auf unserer Themenseite Sonstige WaldProdukte

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ThüringenForst Zentrale

Sascha Schlehahn