NATURA 2000 und FFH-Richtlinie

Ziel des NATURA-2000-Netzwerks ist es, auf etwa 20 Prozent der Landfläche der EU-Mitgliedsländer gefährdete oder typische Lebensräume und die in diesen lebenden Pflanzen- und Tierarten dauerhaft zu schützen.

Viele Arten kommen oft nur noch auf diesen ausgewiesenen Flächen vor und haben so eine besondere Bedeutung für alle Europäer. Grundlage für die Umsetzung dieses ambitionierten Vorhabens bildet die FFH-Richtlinie (FFH steht für Fauna, Flora und Habitat – also Tiere, Pflanzen und Lebensräume) aus dem Jahr 1992.

Darin verpflichten sich die Mitgliedstaaten, NATURA-2000-Gebiete auszuweisen und für diese Maßnahmen zur Sicherung der vorkommenden Arten und Biotope zu treffen.

Auch wenn sich dieser Auftrag also zunächst an die Mitgliedsstaaten richtet, ist die Sicherung der Waldlebensräume und der in diesen lebenden Arten für ThüringenForst Aufgabe und Auftrag gleichermaßen.

Die Sicherung und gegebenenfalls auch die Verbesserung des Zustands dieser Schutzgebiete auf den Flächen von ThüringenForst wird über die periodische Betriebsplanung, die sogenannte Forsteinrichtung, und deren Vollzug durch die Mitarbeiter gewährleistet.

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