Allgemeines zur Jagd

Die Jagd bei ThüringenForst

  • ist eine vorbildliche Jagd im Rahmen der Rechtsvorschriften,

  • ist eine erfolgreiche Jagd im Sinne des Zustandes des Waldes und somit der Senkung der Schäden am Wald,

  • ist eine nachhaltige Jagd zur der Erfüllung aller Waldfunktionen

Grundsätze und Ziele der Jagd bei ThüringenForst

Die Jagd bei ThüringenForst orientiert sich an ökologischen und wildbiologischen Grundsätzen, neuesten Erkenntnissen der Jagdpraxis, Werten des Tierschutzes und Erfordernissen der Lebensmittelhygiene.

Sie wirkt auf Wildbestände hin, die der Winteräsungskapazität ihrer Lebensräume angepasst sind. Dadurch wird die Verjüngung und Erziehung standortgerechter, stabiler Mischbestände ohne Schutzmaßnahmen gegen Wildschäden ermöglicht.

Eine Voraussetzung für eine tierschutzgerechte und erfolgreiche Jagd ist der Einsatz brauchbarer Jagdhunde. Dieser wird durch besondere Angebote für Jagdhundeführer gefördert.

Jagdfläche, Wild- und Jagdarten

Allgemeines zur Jagdfläche, Wild- und Jagdarten

  • ThüringenForst übt auf rund 184.000 ha die Jagd selbst aus

  • die Jagdflächen befinden sich fast ausschließlich im Wald und werden intervallartig bejagt

  • die Jagdintervalle (siehe Punkt "Jagdintervalle") gelten für jegliche Form der Jagdausübung

  • die vorkommenden Schalenwildarten sind Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild (sie werden zu 60% auf der Einzeljagd und zu 40% auf der Bewegungsjagd erlegt)

  • Jagdgäste werden umfangreich an der Jagd beteiligt

  • zur Teilnahme an der Bewegungsjagd ist ein Schießnachweis über das jährliche Übungsschießen auf bewegliche Ziele z. B. aus dem Schießkino oder dem Schießstand mit der Einrichtung “Laufender Keiler“ notwendig

  • eine Voraussetzung für eine tierschutzgerechte und erfolgreiche Jagd ist der Einsatz brauchbarer Jagdhunde (dieser wird durch besondere Angebote für Jagdhundeführer gefördert)

Schießnachweis (PDF)

Jagdintervalle



Erlegungszeit

Jagdruhezeit

Erlegungszeit

Jagdruhezeit

außerhalb Rotwildeinstandsgebiet

01.05. bis 31.05.

01.06. bis 15.07.

16.07. bis 15.01.

16.01. bis 30.04.

Rotwildeinstandsgebiet

01.05. bis 31.05.

01.06. bis 31.07.

01.08. bis 31.12.

01.01. bis 30.04.

Gesetze und Verordnungen

Afrikanische Schweinepest

Vorbeugung der Afrikanischen Schweinepest

Die Bekanntmachung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft über die „Auszahlung pauschaler Festbeträge für die Durchführung vorbeugender Maßnahmen gegen den Eintrag der Afrikanischen Schweinepest nach Thüringen“ ist ab sofort hier abrufbar.

Mit den beigefügten Formularen (siehe Download-Bereich unten) kann die Auszahlung pauschaler Festbeträge für die Erlegung von Schwarzwild oder den Einsatz von brauchbaren Jagdhunden anlässlich jagdbezirksübergreifender Treib- oder Drückjagden auf Schwarzwild beantragt werden. Die Bearbeitung erfolgt durch das Thüringer Forstamt Sondershausen.

Hinweise zum Antrag

Jedes Begehren ist gemäß den Fristen der Bekanntmachung im Original, persönlich unterzeichnet und vollständig mit allen Anlagen (Kopien) beim Forstamt Sondershausen postalisch zu stellen.

Zahlungsbegehren, die nicht

  • im Formular vollständig ausgefüllt,

  • im Formular persönlich unterzeichnet,

  • innerhalb der Frist postalisch gestellt oder

  • in den Nachweisen vollständig sind

werden nicht ausgezahlt.

Nicht vorgesehen ist, dass die Auszahlungsstelle die Begehrensteller über nicht ausgezahlte Begehren informiert.

Der Zeitraum, bis die ASP-Aufwandpauschale-Jagd ausgezahlt wurde, kann nach einem gestellten Begehren bis zu drei Monate in Anspruch nehmen. Etwa zwei Monate nach Stellen des Begehrens können die Gründe für eine Nichtauszahlung erfragt werden.

Nachfragen zur Auszahlung können am Montag und Donnerstag von 13.00 bis 15.30 Uhr unter folgender Telefonnummer gestellt werden: 03632 713970.

Hinweis zur Nutzung

Wenn Sie die beigefügten PDF-Formulare “ Anlage_1_Erlegung.pdf“ und “Anlage_2_Jagdhundeeinsatz.pdf“ digital ausfüllen möchten, benötigen Sie dazu ein geeignetes PDF-Programm.