ThüringenForst bewirtschaftet den Wald hauptsächlich mit Unterstützung der im Land ansässigen Forstunternehmen und realisiert auf diese Weise 55 Prozent des jährlichen Holzeinschlags.

Die Auftragsvergabe erfolgt dabei über die Forstämter. Dem vertrauensvollen und offenen Verhältnis zur forstlichen Unternehmerschaft und deren Interessensvertretern wird hohe Bedeutung beigemessen. Durch regelmäßige Gesprächstermine sowie Kooperationen wird der Austausch intensiv gepflegt.

Unabhängig davon unterhält ThüringenForst auch eigene Forsttechnik, welche hauptsächlich in den Maschinenbetrieben Gehren und Hohenebra angesiedelt ist. Dies dient in erster Linie der Flexibilität und Risikovorsorge. Beispielsweise ist so im Katastrophenfall – etwa nach einem Sturm, der die Wälder beschädigt hat – eine schnelle Reaktion ohne zeitintensive Ausschreibung und Abstimmung möglich.

Weiterhin können forsttechnische Kompetenzen auf Grundlage von Forschung, innerbetrieblicher Ausbildung und jahrzehntelangen eigenen Erfahrungen erhalten und gefördert werden.

Unsere Maschinenbetriebe in Gehren und Hohenebra

Der Maschinenbetrieb in Gehren ist auf die hochmechanisierte Holzernte mit leistungsfähigen Harvestern und Forwardern spezialisiert. Zum Aufgabenspektrum des Maschinenbetriebs Hohenebra gehört die Holzernte in Steilhanglagen mit modernen Gebirgsharvestern und Seilkrananlagen.

Außerdem ist hier auch die Verkehrssicherungsgruppe angesiedelt. Die Aufgabe dieser Spezialisten ist es unter anderem, Gefahrbäume in Siedlungsbereichen mithilfe modernster Technik zu fällen. Die Maschinenbetriebe stellen jährlich etwa  165.000 Festmeter Holz bereit, was 5.500 beladenen LKW entspricht.

Zudem übernehmen beide Maschinenbetriebe gleichermaßen den Waldwegebau innerhalb des Landeswaldes. Jedes Jahr wird das Waldwegenetz von ThüringenForst um etwa 50 bis 100 Kilometer  ausgebaut. Die vollständige Pflege der bereits vorhandenen 4.500 Kilometer Hauptwege wird in einem Drei-Jahres-Turnus realisiert, damit der Wald zur Erfüllung all seiner Funktionen zugänglich bleibt.

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