Wälder laden zum Osterspaziergang ein

ThüringenForst empfiehlt: Wer beim Osterspaziergang auf den Wegen bleibt, kann sich gefahrlos erholen. (Foto: Daniela Tröger)

Waldwandernde sollten Sturmholzflächen und Holzpolter meiden, dann steht der Walderholung nichts mehr im Wege

Die bevorstehenden Ostertage laden traditionell zu Spaziergängen ein - auch im Wald. Im Hinblick auf die derzeitige Schadholzsituation in vielen Thüringer Waldgebieten mahnt die ThüringenForst-AöR nach mehreren Stürmen zur besonderen Vorsicht. Sie warnt vor der Begehung von Sturmholzflächen oder dem Erklimmen von Holzpoltern am Wegesrand.

Beides ist hochgefährlich für Leib und Leben. Thüringens Försterinnen und Förster bitten alle Waldbesuchenden, diese Orte zum Osterspaziergang dringend zu meiden. „Das Erklimmen von Holzpoltern ist ausnahmslos verboten, das Begehen von Sturmholzflächen birgt ein enormes Gefahrenpotenzial“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand.

Selbst geräumte Sturmholzflächen sollten gemieden werden, da immer noch vom Sturm abgebrochene Äste und Astteile in den Kronen der verbliebenen Bäume hängen und bei geringsten Windgeschwindigkeiten unmittelbar herunterstürzen können. „Für Kinder sind etwa umgeklappte Wurzelteller höchst interessante Verstecke, aber immer wieder tödliche Fallen, wenn die Teller plötzlich in ihre Ausgangslage zurückklappen“, warnt Gebhardt. Zudem ist an den Schadensschwerpunkten mit verstärktem LKW-Verkehr im Wald zu rechnen.

Das in Thüringen waldgesetzlich fixierte allgemeine Betretungsrecht ermöglicht der Bevölkerung den freien Waldzutritt zum Zwecke der Erholung. Gleichzeitig haften aber die Waldbesuchenden für waldtypische Gefahren selbst.

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ThüringenForst Zentrale

Dr. Horst Sproßmann