Vollsperrung ziwischen Kranichfeld und Tannroda

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Gefahrenbäume im Steilhang müssen gefällt werden. Vollsperrung zwischen Kranichfeld und Tannroda

Um abgestorbene Bäume zu fällen, die Autofahrern gefährlich werden können, muss von Mitte November bis in den Dezember hinein zwischen Kranichfeld und München mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Darauf weist das Forstamt Erfurt-Willrode hin. 

Die L 3087 zwischen Kranichfeld und Tannroda wird vom 15. November bis zum 03. Dezember voll gesperrt. Je nach Fortgang der technisch anspruchsvollen Fällarbeiten kann bis zum 17. Dezember in diesem Bereich noch eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung erforderlich sein, die dann auch zeitgleich zwischen Tannroda und München erfolgt.

„Im Steilhang, der an die Straßenbereiche grenzt, sind durch die letzten Trockenjahre vor allem zahlreiche Kiefern und Fichten abgestorben, die auf die Fahrbahn stürzen können“, erklärt Forstamtsleiter Dr. Chris Freise. Das Forstamt habe in den vergangenen Jahren mehrfach mit kleineren Maßnahmen potentielle Gefahrenbäume saniert. Als Folge des Klimawandels seien jetzt aber so viele Bäume durch Trockenschäden und Insektenbefall geschädigt und abgestorben, dass eine größere Maßnahme erforderlich sei, bittet der Forstamtsleiter um Verständnis. 

„Soweit es für die Sicherheit des Straßenverkehrs vertretbar ist, werden Totholzstrukturen im Hang belassen“, so Revierförster Ronald Schäfer. Das wirke sich positiv auf die natürliche Wiederbewaldung und Stabilisierung des Hanges durch Wurzelbrut, Stockausschläge und Pionierbaumarten aus. 

Für die aufwendigen und technisch anspruchsvollen Fällarbeiten werden Spezialisten und Spezialtechnik der ThüringenForst-Verkehrssicherungsgruppe eingesetzt, die von Waldarbeitern des Forstamtes Erfurt-Willrode unterstützt werden. Ein Fällkran „Tree-Trimmer“ soll für einen möglichst zügigen Fortgang der Arbeiten sorgen.

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Kontakt

Forstamt Erfurt-Willrode

Kathleen Reusche