Verbrennen von Borkenkäfermaterial im Wald

Foto: Daniela Tröger

Zur Bekämpfung der akuten Befallssituation beim Borkenkäfer besteht ab sofort die Möglichkeit, befallene Hiebsreste zu verbrennen. Darauf weist das Forstamt Erfurt-Willrode hin.

Leider haben die Stürme der vergangen Woche mit mehreren Tausend Kubikmetern Schadholz die sowie schon brenzlige Situation in den Fichtenbeständen weiter verschärft, sagt Forstamtsleiter Dr. Chris Freise. Bei der Sanierung von Schadhölzern könne das Verbrennen von befallenen Hiebsresten helfen, einen Teil der Schadinsekten zu vernichten.

Dabei sind folgende Schritte zu beachten:

Der Waldbesitzer zeigt gegenüber dem Forstrevier/ Forstamt die Notwendigkeit zur Verbrennung von Befallsmaterial schriftlich an (Waldbesitzername, Adresse, genaue Bezeichnung des Flurstückes: Gemarkung, Flur, Flurstücknummer). Nach örtlicher Prüfung erstellt das Forstamt eine kostenfreie Genehmigung.

Zu beachten seien insbesondere die Hinweise zum Brandschutz, warnen die Förster. Bei Fragen und zur Einzelberatung von Waldbesitzern stehen die Revierförster und das Forstamt Erfurt-Willrode gerne zur Verfügung (forstamt.erfurt-willrode@forst.thueringen.de oder Tel. 036209 43020).

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Kontakt

Forstamt Erfurt-Willrode

Kathleen Reusche