Urbane Forstwirtschaft: In Städten, um Städte und um Städte herum

Die Wartburg im Herbst: Forstwirtschaft um urbane Zentren erfordert eine besondere Waldbehandlung. ThüringenForst diskutiert dies am Beispiel Eisenach. (Foto: Dr. Horst Sproßmann)

Anlässlich einer Tagung in Eisenach zeigen ThüringenForst und Partner wie Förster und Waldbesitzer stadtnahe Wälder gestalten

 

Die Bewirtschaftung stadtnaher Wälder ist für Förster und Waldbesitzer eine besondere Herausforderung. Nicht nur waldbesitzreiche Thüringer Städte wie Mühlhausen, Hildburghausen oder Jena, auch urbane Ballungsräume ohne größeren kommunalen Waldbesitz wie Eisenach zeigen kluge forstwirtschaftliche Ansätze. Die vorwiegend staatlichen und privaten Wälder um Eisenach sind nicht nur nachhaltige Rohstoff- und Einkommensquelle, sondern auch vielfältiger Lebens- und Rückzugsraum von Pflanzen und Tieren und nicht zuletzt wichtiger Erholungsraum für die Eisenacher selbst. Denn gerade in Zeiten des Klimawandels sind sich die Eisenacher der Bedeutung des Waldes als „grüne Lunge“ der Stadt bewusst. Dies umso mehr, da der Forstwissenschaftler Gottlob König sich Mitte des 19. Jahrhunderts an der Großherzoglich-Sächsischen Forstlehranstalt Eisenach auch der Forstästhetik stadtnaher Wälder widmete. Die urbane Forstwirtschaft gilt heute als junge Wissenschaftsdisziplin. Die ThüringenForst-AöR, die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft e. V. und der Thüringer Forstverein e. V. haben für den 28. September im Wappensaal im Romantik-Hotel auf der Wartburg Experten aus Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen eingeladen, um Historie, Stand und Zukunft der urbanen Forstwirtschaft zu beleuchten. Nicht nur das: Nachmittags sind zwei Waldbegehungen vorgesehen, um das Thema auch ganz praktisch zu veranschaulichen. Zur Veranstaltung auf der Wartburg sind auch Waldfreunde und sonstige Interessierte eingeladen (Tagungsgebühr 15 €).

 

 

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Dr. Horst Sproßmann