Thüringer Weihnachtsbaum schmückt zum vierten Mal das Brandenburger Tor

Deutschlands prominentester Weihnachtsbaum kommt aus dem Waldland Thüringen. (Foto: Lekker Energie)
Die rund 70 Jahre alte Fichte wird am 26. November 2018 nach Berlin transportiert, dort mit 30.000 Lichtern dekoriert, um dann ab dem 1. Dezember 2018 die Besucher am Brandenburger Tor zu erfreuen. (Foto: Dr. Horst Sproßmann)

Seit 2015 liefert der Freistaat den prominentesten Weihnachtsbaum Deutschlands nach Berlin. Erstmals gibt es jetzt zum Eröffnungsevent auch Thüringer Wildbratwürste

Erstmals zum 25. Jahr der Deutschen Einheit schmückte ein Weihnachtsbaum aus Thüringen das Brandenburger Tor. Nunmehr zum vierten Mal in Folge kann man fast von einer Tradition sprechen. Eine 23 Meter hohe Fichte aus Floh-Seligenthal (Kreis Schmalkalden-Meiningen) wird das Brandenburger Tor und den Pariser Platz ab dem 1. Dezember in einen weihnachtlichen Glanz versetzen.

Möglich gemacht hat dies das Unternehmen Lekker Energie aus Berlin, die sich bei der Suche nach einem geeigneten Baum auf die Försterinnen und Förster der Thüringer Landesforstanstalt verlassen. „Deutschlands prominentester Weihnachtsbaum kommt aus dem Waldland Thüringen.

Darauf kann ThüringenForst stolz sein“, sagt Forstministerin Birgit Keller, die zum Eröffnungsevent die 30.000 Lichter des Baumes einschalten wird. „Wir freuen uns, mit dem Baum auch für Thüringen zu werben. Wir hoffen, er sorgt nicht nur für weihnachtliche Stimmung sondern inspiriert auch zu einem Ausflug nach Thüringen.“

Holzfällung der anderen Art: Mit Kran und Schwerlaster

Heute wird die etwa 80-jährige Fichte aus dem Kommunalwald der Gemeinde Floh-Seligenthal gefällt und mit dem Schwerlastkran auf einen Tieflader verbracht. Dabei achten die Fällexperten darauf, dass keinerlei Äste brechen oder gar die Krone beschädigt wird. Dann wird der Baum transportfähig gesichert und am morgigen Sonntag nach Berlin speditiert.

Um die kritische Liegezeit des Baumes auf dem Spezialtransporter kurz zu halten, wird dieser noch am Montag in Berlin durch das dortige Technische Hilfswerk entladen und umgehend aufgestellt. Sechs Dekorateure benötigen sodann fast eine ganze Woche, um den Baum mit insgesamt 30.000 Lichtern und hunderten Weihnachtskugeln zu schmücken.

Aber nicht nur die Fichte wird am Brandenburger Tor für weihnachtliche Stimmung sorgen, ThüringenForst sponsert die Fichte und liefert erstmals für das Eröffnungsevent insgesamt 800 Wildbratwürste nach Berlin. Hergestellt aus heimischem Wildbret soll damit in der Bundeshauptstadt auch kulinarisch für den Freistaat geworben werden.

Das Weihnachtsbaum-Casting 2018 entschied Floh-Seligenthal für sich

Aus mehreren Kandidaten wählten Experten der ThüringenForst-AöR schließlich die Fichte in der Nähe der Ebertswiese. „Dabei hat ein Baum, will er Deutschlands prominentester Weihnachtsbaum werden, allerhöchsten Ansprüchen nicht nur in Bezug auf Optik, sondern auch auf Stabilität, zu genügen“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand.

Zwischen 16 und höchstens 23 Meter hoch sollte er sein, ein rundum volles, kegelförmiges Nadelkleid tragen und keinerlei Holzfehler oder Wuchsanomalien aufweisen. Zusätzlich muss er mit einem Schwerlastkran und einem überbreiten Tieflader gut erreichbar sein.

Die etwa 70jährige Fichte stand auf etwa 600 Höhenmeter, rund fünf Kilometer vom Rennsteig (Thüringer Wald) entfernt. Sie wird Montagfrüh (26.11.2018) nach Berlin speditiert und dort am Abend noch aufgestellt. Sodann werden mehrere Tage lang Dekorateure den Baum mit rund 30.000 Lichtern und Weihnachtsschmuck verzieren.

Am Samstag, dem 1.12.2018, wird der Baum schließlich feierlich seiner Bestimmung übergeben. Erstmals liefert ThüringenForst für dieses Event 800 Wildbratwürste (Wildgut-Bratwürste) nach Berlin, um den Berlinerinnen und Berlinern nicht nur einen wunderschönen Baum, sondern anlässlich des Events gleichzeitig auch einen hervorragenden Gaumenschmaus zu bieten.

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Dr. Horst Sproßmann