Thüringens ältestes Forstamtshaus öffnet seine Türen

Nach der Generalsanierung 2018 seiner Bestimmung übergeben, zeigt Thüringens ältestes Forstamtshaus anlässlich des „Internationalen Tag des Waldes“ ab 21. März für sechs Monate die Ausstellung „544 Jahre – erlebtes Holz“. (Foto: Chris Weinert)

Das 1475 errichtete Gebäude in Paulinzella ist eines der wenigen erhaltenen hölzernen Klosterbauten in Mitteleuropa. Und zeigt jetzt in einer faszinierenden Ausstellung…sich selbst

Wohl kein internationaler Feiertag eignet sich mehr, faszinierende Einblicke in ein historisch einmaliges Kloster- und heutiges Forstamtsgebäude zu gewähren, als der „Internationale Tag des Waldes“ am 21. März.

Mit der Ausstellung „544 Jahre – erlebtes Holz“ will ThüringenForst sein zwischen 2014 und 2018 für rund drei Millionen Euro liebevoll generalsaniertes forst-, bau- und kunsthistorisches Kleinod  der Öffentlichkeit bis zum 01.10.2019 präsentieren. So erwartet den Besucher zum „Tag des Waldes“ im erst vor wenigen Monaten bezogenen Forstamtsbau Paulinzella eine Zeitreise durch 544 Jahre Holzbaugeschichte.

Der hochinnovative klösterliche Fachwerkbau aus Weißtanne, mit einer Gesamthöhe von 18 Metern und einer Gesamtlänge von 34 Metern, zeigt eine holzhandwerkliche Meisterleistung des ausgehenden Mittelalters. Spektakuläre, hervorragend restaurierte Schablonenmalereien verzaubern den Betrachter genauso, wie der äußerst seltene spätgotische Ofen aus der Zeit um 1500.

Die Geschichte der prosperierenden klösterlichen Nutzung durch Benediktiner bis zur Reformation findet sich an vielen Stellen des heutigen Forstamtshauses wieder. Mit der Schließung des Klosters begann die Nutzung des romanischen Baus -ohne Unterbrechung etwa ab 1540- als Forstamtshaus.

Die ThüringenForst-Ausstellung „544 Jahre – erlebtes Holz“ ist jeweils von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10-17 Uhr geöffnet. Zur Ausstellungseröffnung am 21. März werden ab 12:00 Uhr Wildbretköstlichkeiten aus heimischen Wäldern angeboten.

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Kontakt

ThüringenForst Zentrale

Dr. Horst Sproßmann