ThüringenForst leistet Hochwasserhilfe in der Eifel

Gleich zwei dieser Wegebau-Spezialmaschinen, hier einer der Grader auf einem ThüringenForst-Tieflader für den Abtransport in die Eifel vorbereitet, stellt die Landesforstanstalt für die Hochwasserhilfe zur Verfügung. (Foto: Stefan Peschel)

Zwei Forstwegebau-Spezialmaschinen der Landesforstanstalt befestigen in vom Unwetter zerstörten Eifel-Regionen „Ersatzstraßen“ im Wald

Auf Anfrage der Landesforsten Rheinland-Pfalz nach Unterstützung bei der Beseitigung von Hochwasserschäden im Waldwegenetz setzt ThüringenForst zwei Forstwegebau-Spezialmaschinen zur Hochwasserhilfe in der Eifel in Gang. Die Wegebauexperten der Landesforstanstalt sind mit ihrer technischen Ausstattung in der Lage, Waldwege ingenieurtechnisch solide und schnell zu bauen und zu pflegen. Der Einsatz ist für vier Wochen geplant.

„Die Landesforsten Rheinland-Pfalz benötigen nicht nur Unterstützung beim Wiederaufbau zerstörter Waldwege, sondern vor allem bei der Pflege unversehrter Strecken. Denn die Landesforste stellen ihr intakt gebliebenes Waldwegenetz teilweise für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Damit wird Katastrophenkräften, Versorgern, Entsorgungsbetrieben, medizinischen Kräften und nicht zuletzt der örtlichen Bevölkerung ein „Ersatzverkehr“ zu den teils komplett abgeschnittenen Gemeinden ermöglicht. Die Nutzung der vielen von den Sturzfluten zerstörten öffentlichen Straßen wird erst in Monaten wieder möglich sein. Für diese verstärkte Befahrung mit häufig nicht geländefähigen Fahrzeugen sind Forstwege nicht ausgelegt und bedürfen laufender Pflege und Reparatur.

Die beiden Spezialmaschinen werden in der Eifel in den vom Unwetter besonders hart betroffenen Gemeinden Rech und Mayschoß, beide an der Ahr gelegen, eingesetzt.

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ThüringenForst Zentrale

Dr. Horst Sproßmann