ThüringenForst beendete saisonale Gesellschaftsjagden

ThüringenForst hat seine Gesellschaftsjagd-Saison, wie hier im Thüringer Forstamt Oberhof, erfolgreich abgeschlossen. (Foto: Dr. Horst Sproßmann)

Herbst und Winter sind Jagdschwerpunkte für die Grünröcke. Mit der jüngst begonnenen Schonzeit endet die Jagdsaison auf Rot-, Reh-, Dam- und Muffelwild

ThüringenForst, mit rund 190.000 Hektar Jagdfläche größter Eigenjagdbezirk in Thüringen, hat die revierübergreifenden Gesellschaftsjagden eingestellt. Seit September 2018 wurden etwa 300 Ansitz-Drückjagden in den 24 Thüringer Forstämtern insbesondere auf Rot-, Reh- und Schwarzwild durchgeführt. Seit 15. Januar bestehen für die bejagten Tierarten, außer Schwarzwild, Schonzeit. Die als Drückjagden durchgeführten Gesellschaftsjagden sind äußerst effektiv, rund 50 % der Strecke über alle Wildarten wird mit dieser Jagdmethode erreicht. Bei Schwarzwild, das bedingt durch die aktuelle Seuchengefahr (Afrikanische Schweinepest) besonders intensiv bejagt wird, sogar bis zu 70 %. ThüringenForst erlegt pro Jagdjahr ca. 20.000 Stück Wild und trägt damit vor allem zur Reduzierung überhöhter und damit ökosystemschädlicher Wildbestände bei. Gleichzeitig wird die Bevölkerung durch den Wildbretverkauf mit äußerst gesunden, weil fettarmen und eiweiß- und mineralstoffreichen, regionalen Fleischprodukten versorgt. Zum Gesamtumsatz der Forstanstalt trägt der Wildbretverkauf allerdings nur etwa zu 2 % bei.

 

 

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