Röhnberg wieder begehbar

Fraß einer Schwammspinnerraupe an frisch ausgetriebenen Eichenblättern (Foto: Mathias Stürtz, Forstliches Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha)

Der Hubschraubereinsatz am Waldgebiet Röhnberg ist erfolgreich abgeschlossen.

Aufgrund einer zu erwartenden Massenvermehrung durch die Schmetterlingsart Schwammspinner wurde das Waldgebiet auf dem Röhmberg abgesperrt und das Insektizid Mimic per Hubschrauber ausgebracht.

Da bereits letztes Jahr Kahlfraß durch den Schwammspinner (Lymantria dispar) stattfand, ist in diesem Jahr mit einem weiteren Befall zu rechnen. Grund dafür ist die andauernde, sehr warme Witterung. Die so geschwächten Eichenbestände auf dem Röhnberg bieten den Schwammspinnerraupen ideale Nahrungsbedingungen. Die frischgeschlüpften Raupen fressen dabei sämtliche Blätter ab, ein wiederholter Befall kann zu einem flächigen Absterben führen.

Um den Erhalt dieses Waldgebietes, welches auch ein bedeutendes Naturschutzgebiet ist, zu gewährleisten, wurden nur auf den Flächen, wo der stärkste Kahlfraß verzeichnet wurde, gesprüht. Das zu überfliegende Gebiet umfasst ca. 32 Hektar.

Das Waldgebiet ist nun wieder begehbar und freut sich auf Ihren Besuch.

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