Nina hilft bei der Waldarbeit im Steiger

Die 10jährige rheinisch-deutsche Kaltblutstute Nina und Forstunternehmer Frank Holstein sind ein eingespieltes Team. Noch rund 2 Wochen werden die beiden zusammen mit Forstspezialschleppern brauchen, um die Waldarbeiten nördlich und südlich der Hubertusstraße abzuschließen. (Foto: ThüringenForst)

Rückepferde fester Bestandteil der Waldbaustrategie im Forstamt

Rückepferde werden im Erfurter Steiger gerade bei der bodenschonenden Waldarbeit eingesetzt, informiert das Forstamt Erfurt-Willrode.

Man versuche so trotz fehlenden Bodenfrostes das Holz so schonend wie möglich an die Waldwege zu transportieren. „Die Pferde sind nahezu unschlagbar bei der Vorkonzentration von schwächerem Holz“, erklärt Revierförsterin Uta Krispin: „Die Forstspezialschlepper übernehmen dann Hand in Hand mit den Pferden den Endtransport des Holzes zu den Waldwegen.“

Die Kombination von Tier und moderner Technik sei fester Bestandteil der Waldbaustrategie des Forstamtes und auch für die Zukunft geplant, sagt Forstamtsleiter Dr. Chris Freise. Dafür nutze das Forstamt Fördermöglichkeiten des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft.

Eigentlich sollten die Waldarbeiten im Steiger jetzt schon abgeschlossen sein. Das habe mit dem Laubholzeinschlag auch sehr gut geklappt, so die Revierförsterin: „Wir mussten wegen des oberflächlich durchnässten Bodens aber immer wieder aussetzen, um Boden und Wege zu schonen.“ Daher hänge man jetzt etwas im Zeitplan. In rund zwei Wochen seien die Hauptarbeiten aber abgeschlossen. Bis dahin werde es zwischen Möbisburger Marktweg und Hubertusstraße und weiter südlich zwischen Grünem Weg und Kiesweg für Waldbesucher noch zu Behinderungen kommen. Für die Förster sei der wenige Regen ein doppeltes Dilemma gewesen: Gerade genug um die Waldarbeiten zu erschweren und viel zu wenig um das fehlende Bodenwasser in tiefen Bodenschichten aufzufüllen.

Parallel sind im Steiger schon die ersten Brennholzselbstwerber eingewiesen und werden mit der Aufarbeitung von Kronenresten beginnen. Der Wald werde so von Tag zu Tag auch etwas „aufgeräumter“.

Nach der Holzabfuhr stehe dann als nächstes die Instandsetzung der beeinträchtigten Wege an. Daneben werden noch vereinzelt Sturmschäden und Gefahrenbäume entlang öffentlicher Straßen beseitigt.

Interessenten für Brennholz sind gerne gesehen und können sich direkt an das Forstamt Erfurt-Willrode 036209 43020 oder Revierförsterin Uta Krispin (uta.krispin@forst.thueringen.de) wenden.

Zurück

Kontakt

Forstamt Erfurt-Willrode

Dr. Chris Freise