Jagdruhe im Forstamt Erfurt-Willrode: Ausnahme für Wildschweine

In Bereichen, in denen sich Wildschweine stark vermehrt haben, wird im Landeswald vom Ansitz aus auch im Ruheintervall weiter gejagt, um Schäden vorzubeugen und das Populationswachstum zu begrenzen. (Foto: Andreas Knoll)

Seit dem 16. Januar ist die Jagdsaison im Landeswald vorbei, wie Dr. Chris Freise, Forstamtsleiter des Forstamtes Erfurt- Willrode informiert.

Bis Anfang Mai wird im Forstamt Erfurt-Willrode eine strikte Jagdruhe eingehalten, die fester Bestandteil des Jagdkonzeptes ist und auf 4000 ha für alle Wildarten gilt. Eine Ausnahme bilden nur Wildschweine in den Revieren Kranichfeld, Egstedt, Espenfeld, Schwansee und Erfurt. „In diesen Gebieten haben wir einen deutlichen Anstieg der Schwarzwildpopulation mit allen Begleiterscheinungen wie massive Grünlandschäden beobachtet“, so Freise. Daher dürfen hier noch Wildschweine vom Ansitz aus gejagt werden, um dem Populationswachstum entgegen zu wirken. Für den Wildladen am Forsthaus Willrode hat das auch Konsequenzen: Bis Ende Januar hat er noch jeweils Donnerstag und Freitag von 13 bis 17 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet und schließt dann bis Anfang Mai. Freitag, der 31. Januar ist der vorerst letzte reguläre Öffnungstag. Eine gute Gelegenheit für alle, die sich für die nächsten Feierlichkeiten noch Wildspezialitäten aus der Region sichern möchten. Bei Rückfragen steht das Forstamt Erfurt-Willrode gerne zur Verfügung (036209 43020).

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Forstamt Erfurt-Willrode

Dr. Chris Freise