Jagdpacht bei ThüringenForst

Foto: Andreas Knoll

ThüringenForst verpachtet ab dem 1. April 2020 verschiedene Jagdbezirke. Sie finden die Bedingungen und Exposés hier im Überblick.

Allgemeine Vergabebedingungen zur Verpachtung von Landesjagdbezirken in den Thüringer Forstämtern:

Grundlage:

  • Dienstordnung Jagd der ThüringenForst-AöR in der aktuellen Fassung

Art der Vergabe:

  • Angebotseinholung
  • Der Zuschlag erfolgt nach schriftlichem Meistgebot bei den berücksichtigungsfähigen Geboten.

Vergabebedingungen:

  • Gebote sind auf mehrere Jagdbezirke möglich. Wenn ein Bieter für mehr als einen Jagdbezirk zuschlagsfähig ist, erfolgt der Zuschlag nach der vom Bieter angegebenen Reihenfolge bis zum Erreichen der Höchstfläche nach §11 Abs.3 BJagdG.
  • Es besteht keine Bindung an das Höchstgebot und keine Gewähr auf Zuschlagserteilung.

Anforderungen an den Bieter:

  • Nachweis der Pachtfähigkeit lt. §11 des Bundesjagdgesetzes (BJagdG).

Jagdbeteiligungen:

  • Unterverpachtungen sind nicht zulässig
  • Je Jagdbezirk ist nur ein Jäger als Pächter zulässig.
  • Entgeltliche und unentgeltliche Begehungsscheine sind entsprechend §15 Abs.1 ThJG und Musterpachtvertrag zulässig.

Form des Gebots:

  • verschlossener Umschlag mit der Kennzeichnung „Verpachtung Landesjagdbezirk [Name des Jagdbezirkes]“

Ort und Zeitpunkt der Abgabe des Gebots:

  • Die Adresse des Forstamtes, in dessen Zuständigkeit sich der Landesjagdbezirk befindet, und der Zeitpunkt der Abgabe sind im Exposé festgelegt.

Inhalt des Angebotes:

  • Ausgefülltes und unterschriebenes Formblatt „Jagdpachtgebot“
  • Nachweis der Pachtfähigkeit durch Vorlage der Kopie des Jagdscheines (alle relevanten Seiten)
  • Ggf. frankierter und adressierte Rückumschlag für Benachrichtigung

Vergabestelle:

  • Der Zuschlag wird durch den Forstamtsleiter, in dessen Zuständigkeitsbereich sich der Landesjagdbezirk befindet, erteilt. Öffnung und Auswertung der Gebote: Bieter sind zum Öffnungstermin nicht zugelassen. Die Öffnung und Auswertung der Gebote erfolgt durch Mitarbeiter des Forstamtes, in dessen Zuständigkeit sich der Landesjagdbezirk befindet.

Gebote, die

  • verspätet oder unverschlossen eingingen,
  • wegen fehlender Kennzeichnung vorzeitig geöffnet wurden,
  • unvollständig sind (Formblatt fehlt; Kopien Jagdschein fehlen bzw. unvollständig) oder
  • ohne Unterschrift abgegeben wurden,

werden vom Verfahren ausgeschlossen.

Bieter, die

  • bei ThüringenForst von der Jagd ausgeschlossen wurden,
  • als Schuldner bei ThüringenForst-AöR mit Zahlungen im Rückstand sind,

werden vom Verfahren ausgeschlossen.

Bieter, die beim Zuschlag nicht berücksichtigt wurden, werden darüber schriftlich informiert, sofern sie dem Gebot einen ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlag beigelegt haben.

Bei mehreren gleichen Höchstgebotenen (Pachtpreis je ha) entscheidet das Los.

Zurück

Kontakt

ThüringenForst Zentrale

Jürgen Strohschein