Immer noch örtlich erhöhte Waldbrandgefahr vor Pfingsten

Trotz geringer Niederschläge noch immer erhöhte Waldbrandgefahr: Sogar in einem grundwassernahen Laubmischwald bei Schwansee hat es in den letzten Tagen gebrannt. (Foto: Forstamt Erfurt-Willrode)

Forstamt bittet um angepasstes Verhalten

Das Thüringer Forstamt Erfurt-Willrode weist vor dem Pfingstwochenende auf eine immer noch erhöhte Waldbrandgefahrenlage hin und bittet um angepasstes Verhalten.

„Leider warten wir immer noch vergeblich auf anhaltende Niederschläge“, sagt Forstamtsleiter Dr. Chris Freise. Die Wasserversorgung der Wälder sei immer noch kritisch. Zusammen mit dem besonderen örtlichen Zustand der Vegetation habe das in dieser Woche sogar in dem Grundwasser nahen Niederungswald des Schwanseeer Forstes zu einem Waldbrand geführt. Bei Schwansee aber auch in den Nadelholzbereichen um Kranichfeld, den Stauseen Heyda und Hohenfelden, dem Singer Berg, in den Reinsbergen und in den Fahner Höhen sei in den nächsten Tagen weiter besondere Vorsicht geboten.

Die meisten Brände können durch angepasstes Verhalten vermieden werden. Daher weist das Forstamt noch einmal darauf hin, dass offene Feuer im Wald und im Abstand von weniger als 100 m zum Wald ohne Genehmigung verboten sind. Das gelte auch für das Aufstellen eines Bratwurstrostes. Grundsätzlich untersagt sei auch das Rauchen im Wald.

Informationen über die aktuellen Waldbrandgefahrenstufen sind tagesaktuell über die Internetseite der Landesforstanstalt verfügbar (www.thueringenforst.de). Bei weiteren Fragen steht das Forstamt Erfurt- Willrode gerne zur Verfügung (forstamt.erfurt-willrode@forst.thueringen.de oder Tel. 036209 43020).

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Dr. Chris Freise