Hinweis zur Aufarbeitung der Sturmschäden durch "Friederike"

Foto: Barbara Neumann

Vorsicht Lebensgefahr! Nach Sturm startet Aufräumen im Wald. Forstamt appelliert, dass Aufarbeitung nur gemeinsam geht

Nach dem Sturm Friederike beginnt jetzt das Aufräumen von mehreren Tausend Kubikmetern Schadholz im Wald. Das Forstamt Erfurt-Willrode appelliert dringend an alle Waldbesitzer, ihre Wälder auf Sturmschäden zu überprüfen und die Aufarbeitung des lebensgefährlchen Sturmholzes gemeinsam zu organisieren.

Das gelte vor allem für die Hauptschadgebiete auf der Fahner Höhe, zwischen Kranichfeld, Osthausen und Hohenfelden, den Randlagen Erfurts und dem Klosterholz bei Meckfeld.

Auf keinen Fall solle man das Sturmholz im wilden Aktionismus selbst aufarbeiten. „Das ist lebensgefährlich und Arbeit für professionelle Firmen“, warnt Forstamtsleiter Dr. Chris Freise: „Am wichtigsten ist jetzt die Zusammenarbeit der betroffenen Waldbesitzer, um die Aufarbeitung des Schadholzes gemeinsam, flächenübergreifend und sicher anzugehen.“

Nur so könne die richtige Technik eingesetzt und der Sturmschaden bewältigt werden. Gemeinden und Forstbetriebsgemeinschaften werden daher kurzfristig zu Informationsveranstaltungen einladen, um auch nicht organisierte Waldbesitzer mit ins Boot zu holen. Schließlich habe sich der Sturm an keine Katasterkarten gehalten und Grenzverläufe seien in Teilverhauen nur schwer nachzuvollziehen.

Bei Fragen und zur Kontaktvermittlung von betroffenen Waldbesitzern an ebenfalls betroffene Nachbarn stehen die örtlichen Revierförster und das Forstamt Erfurt-Willrode jederzeit zur Verfügung (036209 43020).

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Kontakt

Forstamt Erfurt-Willrode

Ellen Kübek