Gefahrenbäume bei Erfurt und Arnstadt werden gefällt

Foto: Dr. Horst Sproßmann

Buchen und Eschen sind Opfer der anhaltenden Dürreperiode

Im Forstamt Erfurt-Willrode werden ab der nächsten Woche am Haarberg bei Erfurt, „An der Marlitt“ bei Arnstadt und zwischen Angelroda und Geschwenda potenzielle Gefahrenbäume an öffentlichen Straßen und stark genutzten Waldbereichen eingeschlagen. Dabei kann es zu Sperrungen von Waldwegen und kurzfristigen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen, informiert das Forstamt. Die so genannten Verkehrssicherungsmaßnahmen beginnen im Revier Egstedt, zwischen der Autobahnauffahrt A4 Erfurt-Ost und dem Parkplatz Haarberg. „Hier sind vor allem Buchen durch Trockenschäden betroffen“, erklärt Revierförster Robert Frohwein. Die Bäume seinen im Kronenbereich bereits abgestorben und das Holz neige zu spröden Brüchen. Dadurch bestehe vor allem bei Wind die Gefahr von abbrechenden Starkästen. Während der Holzeinschlagsmaßnahmen müssen Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen rechnen. Waldbesucher werden eindringlich gebeten, auf Warnschilder und Absperrungen zu achten. Für Rückfragen steht Revierförster Robert Frohwein (0172 7232242) gern zur Verfügung.

Die extrem heißen und trockenen Sommer der vergangenen zwei Jahren haben auch im Arnstädter Raum deutliche Spuren hinterlassen. „Viele Bäume im Stadtwald Arnstadt leiden unter Trockenstress und sterben zum Teil sogar ab“, sagt Revierförster Martin Simons. Betroffen seien insbesondere ältere Buchen und Eschen. Herabfallende Äste, herausbrechende Kronenteile oder sogar der Bruch ganzer Stämme seien die Folge. Im Auftrag der Stadt Arnstadt werden daher in den nächsten Wochen im Bereich der innerstädtischen Waldfläche „An der Marlitt“ durch ein Forstunternehmen Gefahrenbäume gefällt. Die Maßnahme erfolge in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde. Die nachfolgende Schlagpflege und Instandsetzung des Wegenetzes sei durch den Forsthof der Stadt Arnstadt geplant.

Auch im Bereich des Ortsverbindungsweges Angelroda-Geschwenda stehen in den nächsten Wochen Verkehrssicherungsmaßnahmen an. „Im Bereich des Bachlaufes an den Angelrodaer Teichen sterben Eschen großflächig ab, einige der abgestorbenen Bäume sind bereits umgebrochen“, erklärt der Revierförster. Der Ortsverbindungsweg werde für den Zeitraum der Holzeinschlagsmaßnahme aus Sicherheitsgründen voll gesperrt, ebenso wie das Waldgebiet „An der Marlitt“. Für Rückfragen zu den einzelnen Maßnahmen im Raum Arnstadt steht Revierförster Martin Simons (0172 3480104) gern zur Verfügung.

Zurück

Kontakt

Forstamt Erfurt-Willrode

Dr. Chris Freise