Erster Frühjahrsausritt: Reitknigge für den Wald

Der "Reitknigge" besagt unter anderem: Reiten Sie ausschließlich entlang der Wege und keinesfalls querfeldein, um solch eine Blütenpracht nicht zu (zer-)stören. (Foto: Daniela Tröger)

Mit dem ab 2021 gültigen Thüringer Waldgesetz dürfen Reitende auf allen dafür geeigneten, festen und befestigten Wegen sowie Forststraßen ihrem Hobby frönen. Nachfolgende Forst-Tipps sollen helfen, Erholung im Einklang mit Natur und sonstigen Waldbesuchenden zu finden

Damit die Erholung im Wald auf Schusters Rappen, Ross oder (Draht)Esel im Einklang mit Natur und sonstigen Waldbesuchenden passieren kann, geben Thüringens Grünröcke für die ersten Geländeritte des Jahres im Wald nachfolgende Tipps:

• Nehmen Sie als Reitende Rücksicht auf Wildtiere und Pflanzen.

• Reiten Sie nicht querfeldein, meiden Sie zu schmale oder zu steile Wege.

• Sind andere Waldbesuchende in Sicht, parieren Sie zum Schritt.

• Schonen Sie Waldböden und Forstwege durch angepasstes Tempo.

• Reiten Sie in der Gruppe, passieren Sie Waldbesuchende hintereinander. • Begleitende Hunde sind vom Reitenden an der Leine zu führen.

• Üben Sie Ihr Pferd ausreichend in Gelassenheit.

• Rechnen Sie bei anderen Waldnutzenden mit ängstlichem Verhalten gegenüber einem Pferd.

Umgekehrt sind insbesondere Mountainbiker aufgefordert, langsam und vorsichtig Reitende zu passieren. Auch lautes Schreien stört nicht nur die Waldruhe, sondern erschrickt auch ein Pferd. Gleiches gilt für wildes Schwenken mit einem Wanderstock. Bedenken Sie: Pferde sind Fluchttiere.

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Kontakt

ThüringenForst Zentrale

Dr. Horst Sproßmann